Forschung


Forschungsschwerpunkte Mitgliedschaften Dissertationsprojekte


Schwerpunkte in Forschung und Lehre

  Mehrsprachigkeit / Mehrsprachigkeitsdidaktik

  Interkomprehensionsforschung (EuroCom®) > Auswahlbibliografie zur (romanischen) Interkomprehension (pdf-Datei, Stand: 31.12.2016)

  Kompetenzorientierung / Standardisierung

  Aufgabenorientierung / Komplexe Lernaufgaben

  Interkulturelles Lernen / Fremdverstehen

  Empirie in der Spracherwerbs- / Sprachlehrforschung

  Europäische Sprachen- und Bildungspolitik

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Mitgliedschaften

  Deutsche Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF)

  Deutscher Spanischlehrerverband (DSV) - in der Funktion des stv. Vorsitzenden des Bundesvorstands

  Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer (VdF)

  Deutscher Hispanistenverband (DHV)

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Dissertationsprojekt Bär (03/2004 - 03/2009)

  Titel: "Förderung von Mehrsprachigkeit und Lernkompetenz - Fallstudien zu Interkomprehensionsunterricht mit Schülern der Klassen 8 bis 10"

  Das Werk leistet eine empirische Fundierung einer Theorie von Mehrsprachenunterricht an Schulen über die ‚Grenzen’ der Romanistik hinaus. Zu Beginn wird zunächst die Rolle der Mehrsprachigkeit als Ziel der europäischen Sprachenpolitik erörtert und des Weiteren auf das Konzept des interkomprehensiven Lehrens und Lernens als eine multi-language awareness and learning awareness raising strategy eingegangen. Auf der Grundlage eines für die Interkomprehension – also Zwischen-Sprachen-Verstehen – entwickelten Lernmodells galt es, erstmals in einem größeren Umfang die unterrichtliche Praktikabilität an verschiedenen Schulen im deutschen Lernkontext zu erproben und zu evaluieren. Es wird dabei der Frage nachgegangen, wie sich Lernprozesse von Schülern beim Erlernen einer zweiten oder dritten romanischen Sprache vollziehen. Des Weiteren wird erforscht, inwieweit ein Interkomprehensionsunterricht, der nach bestimmten pädagogischen Prinzipien (z.B. kognitives, entdeckendes, inhalts- und verstehensorientiertes Lernen) aufgebaut ist und durchgeführt wird, in der Lage ist, die Bewusstheit der Schüler in Hinsicht auf ihr deklaratives und prozedurales Wissen zu fördern. Eine umfangreiche Datenbasis erlaubt eine detaillierte, explorativ-interpretative Betrachtung des Untersuchungsgegenstandes aus verschiedenen Perspektiven (Schüler, Lehrer, Forscher).


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Dissertationsprojekt González Rodríguez-Plank (seit 04/2015)

  Arbeitstitel: "Implementierung von Aufgabenorientierung im Schulfach Spanisch – Perspektiven der Lehrkräfte"

  Die Arbeit verfolgt das Ziel zu erforschen, inwieweit die Forderung der Fremdsprachendidaktik(en) nach Aufgabenorientierung im Schulfach Spanisch umgesetzt wird und geht hierbei u.a. den Fragen nach, wie Lehrkräfte, die nach dem Prinzip der Aufgabenorientierung unterrichten, ihren Unterricht gestalten und warum sie diesen Ansatz benutzen bzw. auf welche Herausforderungen sie dabei treffen. Die Zielsetzung der Untersuchung, die vorrangig auf Interviews mit Lehrkräften basiert, hat eine doppelte Natur: Einerseits soll sie Erkenntnisse über die Chancen und Herausforderungen der Aufgabenorientierung in den realen Unterrichtssituationen erbringen; andererseits soll sie helfen, eine Bedarfsanalyse in Bezug auf Kompetenzen und Ressourcen zu erstellen, die Lehrkräfte (als Hauptakteure im Unterrichtsprozess) als wichtig wahrnehmen bzw. ansehen, um ihr Verständnis von gutem Spanischunterricht zu realisieren.


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Dissertationsprojekt López Catalán (seit 09/2015)

  Arbeitstitel: "Die formative Evaluation und ihr Nutzen für die Förderung von Sprachlernkompetenz"

  Die Arbeit geht der Frage nach, inwieweit im Spanischunterricht der Sek. II die Sprachlernkompetenz der Schülerinnen und Schüler durch den Einsatz formativer Evaluationsformen gefördert werden kann. Neben einem theoretischen Teil, der die Begriffe "Sprachlernkompetenz" sowie "formative Evaluation" fokussiert, sollen im empirischen Teil mithilfe von Unterrichtsbeobachtungen, Fragebögen für Schülerinnen und Schüler sowie der Analyse von Unterrichtstagebüchern bzw. Projektportfolios Antworten darauf gefunden werden, wie formative Evaluationsformen von den Schülerinnen und Schülern sowie den unterrichtenden Lehrkräften wahrgenommen werden und wie diese in den Unterricht eingebettet werden. Lassen sich hieraus didaktisch-methodische Konsequenzen im Hinblick der Förderung der Sprachlernkompetenz formulieren?


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Dissertationsprojekt Arriagada Espinoza (seit 04/2017)

  Arbeitstitel: "El mediador como intercultural speaker: Implicaciones para el fomento de una conciencia pragmalingüística y sociopragmática en el marco de la mediación oral"

  El presente proyecto de investigación se propone analizar el potencial didáctico del trabajo comparativo con películas en español y sus subtítulos en alemán para fomentar la conciencia comunicativa, entendida como conciencia pragmalingüística y sociopragmática, de los mediadores como intercultural speakers en actividades orales. Se pretende generar una contribución hacia la diversificación del abanico de actividades actualmente centralizadas en el texto escrito para extenderlo al casi inexplorado campo de potencial didáctico del material audiovisual. El presente proyecto se perfila en su carácter explorativo-interpretativo como un estudio de caso y hará uso del enfoque por tareas para articular el proceso de concienciación comunicativa sobre las diferencias pragmalingüísticas y sociopragmáticas en la ejecución de diversos actos de habla a través de la comparación y contraste a nivel segmental y suprasegmental en las versiones española y alemana. Como tarea final, los alumnos recibirán una actividad de role-play en la que simularán una situación de mediación oral con un marco micro-cultural similar a aquel analizado en la secuencia de la película.


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